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Weihnachtsbräuche aus aller Welt

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Andere Länder, andere Sitten – das stimmt besonders, wenn es um Weihnachtsbräuche geht. In vielen Regionen wird erst später oder sogar erst im Jänner gefeiert und das in verschiedensten Formen.

Schweden

In Schweden gehört ein Ziegenbock aus Stroh, der ursprünglich die Fruchtbarkeit der Erde symbolisierte, zum Weihnachtsfest dazu. Seit 1966 wird auf dem zentralen Platz von Gävle zum Adventsbeginn ein 13 Meter hoher Julbock errichtet. Diese Tradition hat dabei ungewollt ein „Ritual“ der anderen Art nach sich gezogen – Jahr für Jahr gibt es Versuche, den Bock niederzubrennen. In seiner 50-jährigen Geschichte wurde er 26 Mal erfolgreich abgefackelt. Aus irgendeinem Grund gucken schwedische Kinder übrigens Heiligabend immer Donald Duck. 

Island

In Island bringt nicht eine Person die Geschenke, sondern gleich 13, nämlich die 13 Weihnachtszwerge von den Bergen. Die schelmischen, trollartigen Figuren tauchen aber nicht alle gleichzeitig auf. Der erste Weihnachtszwerg kommt am 12. Dezember und dann jeden Tag ein weiterer, bis schließlich am Heiligabend alle 13 Zwerge wieder zusammen sind. Die Kinder stellen ihre besten Schuhe ans Fenster, woraufhin die Jólasveinar Geschenke für artige Jungen und Mädchen hineinstecken, während die ungezogenen faulende Kartoffeln bekommen. 

Spanien

In Spanien beginnen die Feiertage mit einer riesigen Weihnachtslotterie, die als größte Lotterie der Welt gilt und am 22. Dezember im Fernsehen übertragen wird – Weihnachtsbräuche mal anders. Am 24. oder 25. Dezember gibt es zwar ein leckeres Weihnachtsessen mit der ganzen Familie, aber Geschenke werden nicht ausgetauscht. Die Spanier sind nämlich Weihnachts-Nachzügler und beginnen erst am 5. Jänner mit dem „Cabalgata de los Reyes Magos“ so richtig zu feiern. Diese Parade mit festlichen Wagen läutet die Ankunft der Heiligen Drei Könige am darauf folgenden Tag ein. Am Tag der großen Bescherung am 6. Jänner dürfen dann auch endlich Geschenke getauscht werden. Eine der wichtigsten Krippenfiguren in Katalonien ist übrigens „el Caganer“, der „Scheißer“, der – etwas abseits vom Jesuskind – mit heruntergelassenen Hosen, sein Geschäft erledigt…

Japan

Weihnachten war in Japan noch nie eine große Sache. Kaufhäuser schmücken zwar ihre Auslagen mit Weihnachtsschmuck, Mistelzweigen und künstlichen Tannenbäumen, aber abgesehen von ein paar westlichen Traditionen wie Geschenken und Lichterketten ist das Feier hier eher eine Randnotiz. In den letzten Jahren ist jedoch eine neue, absonderliche Tradition entstanden: ein Weihnachtsschmaus von der US-Fastfood-Kette Kentucky Fried Chicken.

Norwegen

Einen der vielleicht schrägsten Weihnachtsbräuche findet man im hohen Norden: hier verstecken die Leute nämlich ihre Besen. Dieser Brauch wurde schon vor Jahrhunderten geboren, als die Menschen glaubten, dass Hexen und böse Geister am Heiligen Abend nach Besen suchen, um auf ihnen zu reiten. Bis heute verstecken viele Norweger ihre Besen noch immer am sichersten Ort im Haus, damit sie nicht abhandenkommen.

Philippinen

Das Festival Ligligan Parul Sampernandu findet jährlich am Samstag vor Heiligabend in der Stadt San Fernando – der Weihnachtsstadt der Philippinen – statt. Es handelt sich um ein Wettbewerb, woran elf Dörfer teilnehmen und am Ende die kunstvollste Laterne ausgezeichnet wird. Das Festival zieht Zuschauer aus dem ganzen Land und der ganzen Welt an. Ursprünglich waren die Laternen nur einfache Konstruktionen von etwa 60 cm Durchmesser, die aus Japanpapier hergestellt und mit Kerzen erleuchtet wurden. Heute bestehen die Laternen aus unterschiedlichen Materialien und erreichen einen Durchmesser von über 6 Metern. Erleuchtet werden sie mithilfe von Glühbirnen, die in einem Kaleidoskop aus Mustern erstrahlen. 

Weitere Informationen lesen Sie hier…

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Was hat die Weihnachtsinsel mit Weihnachten zu tun?

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Was findet man bei 10° 30′ Süd und 105° 40′ Ost auf der Landkarte? Genau, die Weihnachtsinsel oder wie ihre Einwohner sagen: Christmas Island. Die 135 Quadratkilometer große Insel gehört politisch gesehen zu Australien und liegt im Indischen Ozean, ihre Hauptstadt ist Flying Fish Cove. So weit so gut, aber was hat die Insel am Äquator mit Weihnachten zu tun?

Um diese Frage beantworten zu können, muss man natürlich nicht unbedingt die winzige Ferieninsel in der Südsee besuchen, wagt man dann aber wirklich den Trip, findet man vor allem herrliche Flora und Fauna vor. Keine Spur von Weihnachtsmännern, Frost, Schnee oder Tannenbäumen, ganz im Gegenteil: Das Klima ist tropisch mit dem typischen jahreszeitlichen Wechsel von Regen- und Trockenzeiten, die Durchschnittstemperatur liegt etwa bei herrlichen 27 Grad.  

Schätzungen zufolge leben rund 2.100 Einwohner auf Christmas Island – meist Chinesen, Malaien oder Europäer (Stand: Juli 2011). Für Jahrhunderte verhinderten die isolierte Lage und die rauen Küsten der Insel eine Besiedlung durch den Menschen. Erst im frühen 17. Jahrhundert wurde sie von britischen und holländischen Seefahrer entdeckt und in die Schiffskarten aufgenommen.

William Mynors, ein Kapitän der britischen Ostindien-Kompanie war es schließlich, der am 25. Dezember 1643 die kleine tropische Insel mit seinem Schiff “Royal Mary” erreichte und sie aufgrund des Datums Weihnachtsinsel (engl. Christmas Island) taufte. Keiner seiner Leute hat jedoch den Flecken Erde je betreten, zu bedrohlich schienen die zahllosen steilen Felsen und Klippen entlang der Küstenlinie. 50 Jahre sollte es deshalb noch dauern bis 1688 William Dampier den ersten Besuch abstattete, der die Insel unbewohnt fand.

Die wichtigste Sehenswürdigkeit der Insel findet Ende November/Anfang Dezember statt, wenn dort rund 120 Millionen faust- bis fußballgroße Landkrabben über die Insel wandern und damit ein einmaliges Naturspektakel liefern. Auf ihrem tagelangen Marsch über die Insel überwinden sie größte Hindernisse und steuern zielsicher in Richtung Meer. Bis heute gibt es Forschern ein Rätsel auf, woher die Krabben jedes Jahr aufs Neue den Weg dorthin kennen. Also keine Weihnachtsmänner, aber dafür knallrote Krabben zur Adventszeit. Naja, immerhin…

Bildquelle: bimber.eu

Weitere Orte, wo es mehr Tiere als Menschen gibt…

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Sensationeller Akustik-Beweis: Christkind und Weihnachtsmann gibt es wirklich!

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Wie ein Weihnachts-gestresster Vater mit einer genialen Idee seinen beiden Söhnen den Glauben ans Christkind und an den Weihnachtsmann bewahrte.

Wien/Bethlehem/Nordpol, Oktober 2016.  Die Frage, die sich Kinder seit Jahrhunderten zu Weihnachten stellen, scheint jetzt gelöst: Ja, das Christkind (und manchmal auch den Weihnachtsmann) gibt es wirklich! Erstmals konnte aufgezeichnet werden, wie die bisher für fiktiv gehaltenen Weihnachts-Boten in die Zimmer fliegen, Geschenke unter den Baum legen, Kerzen anzünden und das Glöckchen zur Bescherung läuten, während die ganze Familie gebannt im Nebenzimmer wartet.

Gelungen sind diese einmaligen Ton-Dokumente – bestenfalls vergleichbar mit der Entdeckung der Gravitationswellen – dem Wiener Ferenc Papp, einem bislang weihnachtsgeprüften Vater von zwei Söhnen, Feri und Johannes.

Bereits Weihnachten 2015 konnte die Wirkung der xmassound-Files erstmals im
Selbstversuch erprobt werden. Papp: „Alles war perfekt: Der Baum war geschmückt, die Geschenke drapiert und das Zimmer versperrt. Die ganze Familie, Kinder, Mama und Papa, ja sogar die Großmutter standen gespannt vor der versperrten Türe.

„Was dann aber passierte, hatten selbst meine skeptischen Kinder nicht erwartet.“ 

Als es im Wohnzimmer schon heftig rumpelte, fragte meine, damals doch schon hoch in den Siebzigern stehende Mutter leichenblass „Wer ist da drinnen?“ Meine knappe Antwort „Na, das Christkind, wer sonst“, hinterließ eine schwer verunsicherte (Groß)Mutter, die den restlichen Abend nicht mehr ganz zu sich fand, während
die Kinder ehrfürchtig begeistert waren und es gleich herumerzählten.“

Der Trick: Papp hatte sein Handy unter dem Weihnachtsbaum versteckt, wo die mittlerweile kultverdächtigen xmassound-Files zum programmierten Zeitpunkt
für die weihnachtlich exklusive Geräuschkulisse sorgten.

Auf vielfachen Wunsch und um auch allen anderen Familien dieses einzigartige Weihnachtserlebnis zu ermöglichen, werden die xmassound-Files jetzt auch auf www.xmassound.net zum Download angeboten.

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Christkind beliebter als Weihnachtsmann

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Laut “MindTake” erfreuen sich in Österreich Christkind und Christbaum reger Beliebtheit: Zwei Drittel der Österreicher stellen ganz traditionell zu Weihnachten einen Christbaum auf. Den meisten der Christbaumkäufer kommt dabei nur ein echter Baum ins Haus und bei
13 % erleuchtet die langlebigere Kunststoffvariante. Immerhin ein Viertel aller Befragten feiert Weihnachten auch ohne Baum.

Christbaumschmuck wird selten neu gekauft

Die Krönung für den Baum, der Christbaumschmuck, wird in vielen Haushalten am liebten so lang verwendet wie möglich: 52% nehmen, wenn es geht, jede Weihnachten den alten Schmuck und immerhin 46% verschönern ihrem Baum jedes Jahr mit etwas neu gekaufter Dekoration. Händler, die Christbaumschmuck verkaufen, haben es folglich nicht leicht: Jeder Zweite (46%) hat angegeben, selten neuen Schmuck zu kaufen, ein Drittel (32%) besorgt alle 2-3 Jahre etwas neue Dekoration und 19% kaufen jedes Jahr etwas. Die jährlichen Ausgaben für Christbaumschmuck bleiben erwartungsgemäß überschaubar: Fast die Hälfte (49%) gibt unter 21 Euro aus und 42% zahlen zwischen 21 und 50 Euro jährlich für neuen Christbaumschmuck.

Christbaum schmücken: Bei vielen eine Gemeinschaftsaufgabe

In 33% der Haushalte mit Christbaum sind alle Bewohner dafür verantwortlich, neuen Christbaumschmuck zu kaufen und bei einem Drittel (33%) kümmern sich ein oder mehrere Familienmitglieder um die Anschaffung neuer Dekoration für den Baum. Das Schmücken des Christbaums ist bei vielen auch eine Gemeinschaftsaufgabe: Bei 36% der Befragten wird der Baum von allen Haushaltsmitgliedern gemeinsam geschmückt. In 41% der Haushalte sind ein oder mehrere Familienmitglieder für die Dekoration des Christbaumes verantwortlich.

Christkind beliebter als Weihnachtsmann

Weihnachten ist für die ÖsterreicherInnen noch immer das Fest der Familie: 82% feiern Weihnachten mit ihren Angehörigen, und den meisten kommt der Weihnachtsmann dabei nicht ins Haus. 85% werden zu Weihnachten ganz traditionell vom Christkind beschenkt, nur bei 4% kommt der Weihnachtsmann und immerhin 11% der Befragten werden weder vom Christkind, noch vom Weihnachtsmann beschert.

Die Studie wurde von MindTake Research mithilfe des Online-Panels von MindTake Research im Dezember 2015 durchgeführt. Unter Einhaltung bestimmter Quoten wurden repräsentativ für die österreichische Bevölkerung 501 österreichische Internet-NutzerInnen zwischen 15 und 69 Jahren befragt.

Quelle: Mindtake