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Rudolph, Dasher, Cupid, Dancer und co.: Warum gerade Rentiere?

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Wie jedes Kind weißt, der Weihnachtsmann hat 9 Rentiere, die seinen Schlitten ziehen und ihm beim Transport von Geschenken rund um den Globus helfen. Während er seinen umfangreichen Leib durch den Kamin zwängt um im Haus die Geschenke zu verteilen und sich an Milch und Keksen zu laben, warten sie treu auf dem Dach. Aber warum gerade Rentiere? Der Weihnachtsmann hat hier auch die richtige Wahl getroffen.

Der Rentierschlitten tauchte im Jahre 1868 in einer Zeichnung im Harper´s Magazine auf. In dem Gedicht „The Night Before Christmas“ von Clement Clarke Moore werden die Rentiere, die den Schlitten ziehen, erstmals schriftlich erwähnt.

Klar, er hätte einfach Pferde oder Huskys vor seinen Schlitten spannen können, aber mit den Rentieren hat der Weihnachtsmann genau die Richtigen für diesen Job ausgewählt. Denn Rentiere verfügen über einige Qualitäten, die sie zu den idealen Helfern bei dieser wichtigen Aufgabe machen – zumal der Auftrag ja bei starken Temperaturschwankungen und in einer einzigen Nacht erfüllt werden muss.

Um diesen Job erfolgreich zu verrichten, braucht der Weihnachtsmann also Tiere, die Ausdauer haben, denen Temperaturschwankungen nichts ausmachen und die robust gegen Kälte sind, fasst Die Welt zusammen. Dank einer schwachen inneren Uhr sind Rentiere in der Lage, selbst zu entscheiden, wann und wie lange sie aktiv sind, sie können sich den Lichtverhältnissen anpassen. Weder im Sommer noch im Winter haben sie einen richtigen Tagesrhythmus, sie sind sehr flexibel.

Aber Rhythmus hin oder her, anstrengend ist es für die Tiere dennoch, einen Schlitten mit Geschenken zu ziehen. Ihr dickes Fell, das sie normalerweise vor Kälte schützt, wird ihnen dann zum Nachteil. Denn Renntiere können bis zu 80 Kilometer pro Stunde schnell rennen – wie schnell sie fliegen können, wurde noch nicht genau gemessen.    

Jedenfalls bei einer derart großen Anstrengung drohen sie zu überhitzen – hätten sie da nicht eine geniale Strategie. Das Rentier verfügt nämlich über eine eingebaute Kühlung: sie können hecheln. Dickes Fell gegen die Kälte und Hecheln zur Abkühlung, das sind die simplen Tricks, mit denen Rentiere sowohl unter arktischen Bedingungen, aber auch in mitteleuropäischen Verhältnissen gut überleben können.

Und was ist dran an Rudolphs roter Nase? Niederländische Forscher behaupten, dass die Rentiernase besonders stark durchblutet und mit roten Blutkörperchen durchsetzt ist. Die gute Durchblutung verhindert, dass die empfindliche Nase erfriert und über diese Blutversorgung wird auch die Gehirntemperatur mit reguliert. Gute Voraussetzungen also, um im tiefsten Winter und bei ständig wechselnden Temperaturen überleben zu können. Und wem das alles noch keine Antwort ist: Zudem leuchtet auf Wärmeinfrarotbildern das Riechorgan des Rentiers rötlich.

So viele besondere Qualitäten sollten eigentlich genug Gründe für die Wahl des Weihnachtsmannes sein. Eines kann also festgestellt werden: Ohne seine Rentiere wäre er ganz schön aufgeschmissen. Auch wenn die Gerüche, ob die Rentiere auch sprechen und fliegen können, bisher wissenschaftlich noch nicht bewiesen wurde.

Weitere Informationen lesen Sie hier…

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Wo wohnt der Weihnachtsmann?

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Nachdem ja die Zeit rennt und uns nicht einmal zwei Monate von Weihnachten trennen, soll eine wichtige, durchaus wohlangebrachte Frage dringend geklärt werden: Wo wohnt der Weihnachtsmann? Irgendwo im Norden, soviel ist klar, aber Skandinavien ist im Streit und wir brauchen sehr bald die genaue Adresse.

 

Wer hofft, eine klare Antwort in den nordischen Ländern schnell und einfach finden zu können, der irrt sich. Die skandinavischen Nationen sind was dieses Thema betrifft tief zerstritten, fast jede beansprucht seine Heimat engstirnig für sich selbst. Nur gegenüber den Amerikanern treten die Nordländer geschlossen auf, da die treuen Begleiter von Santa Claus, die fliegenden Rentiere ganz sicher nicht am Nordpol leben. Es gibt nämlich keine Rentiere am Nordpol. Die gibt es aber reichlich im finnischen Lappland.

 

Die Finnen haben gleich zwei Ideen

Die erste Option sei Korvatunturi, eine unzugängliche lappländische Gegend nahe der Grenze zu Russland. Die populärere Version liegt allerdings 300 Kilometer entfernt und heißt Rovaniemi. In diesem Ort am Polarkreis wurde 1998 der Vergnügungspark “Santapark” errichtet und soll der “Offizielle Wohnort des Weihnachtsmannes” sein. Eine finnische Bürgergruppe beantragte gar bei der Europäischen Union, das finnische Lappland als einzig wahren Wohnort des Weihnachtsmannes anzuerkennen. Aber nachdem nur das baltische Estland, in dem der Weihnachtsmann aus Finnland kommt, Unterstützung signalisierte, wurde der Vorschlag nicht durchgeführt.

 

Die Dänen schauen nach Grönland

Die Dänen sind überzeugt, dass “Julemand” auf der Insel Grönland zuhause ist. Das dänische Fernsehen errichtete nämlich im kleinen Ort Uummannaq 1989 eine Holzhütte für eine Kinderserie über den Weihnachtsmann. Auch eine Postadresse für Kinder gab es bis 2010, die lautete „Julemanden/ Box 785/ 3952 Ilulissat/ Grønland“ und der riesige, fünf Meter hohe Briefkasten des Weihnachtsmannes steht in Grönland.

 

Jultomte wohnt in Dalarna

Nicht nur die Finnen locken die Kinder und ihre Eltern in einen Vergnügungspark um den Weihnachtsmann zu begegnen. Nach schwedischem Mythos wohnt Jultomte in der Nähe des mittelschwedischen Ortes Mora in Dalarna. Hier wurde 1984 auf 110.000 Quadratmeter der Märchenpark Tomteland errichtet, ein Freizeitpark mit Fabelwesen, Elfen, Trollen und sogar einer Hexe.

 

Die Isländer und ihre gleich 13 Weihnachtsmänner

Die Isländer sind spät und auch nur halbherzig von dem alten heidnischen Wikingerglauben zum Christentum übergegangen. Ihre 13 Weihnachtsmänner wohnen in den Bergen im Örtchen Dimmuborgir, die 13 Tage vor Weihnachten beginnen artigen Kindern Geschenke in die Schuhe zu schieben.

 

Wo der Weihnachtsmann sonst noch wohnt

Viele Länder haben ihre ganz eigenen Traditionen und Vorstellungen. In der Schweiz beispielsweise verortet man den Weihnachtsmann in den Schwarzwald. In den Niederlanden ist der wichtigste Geschenkebringer der Sinterklaas, der bereits am 5. Dezember mit dem Schiff aus Spanien anreist. Am naheliegendsten erscheint da schon fast eine andere Möglichkeit: Auch der Weihnachtsmann hat es gern warm und behaglich – und lebt daher natürlich auf der Weihnachtsinsel im Indischen Ozean.

 

Lesen Sie hier, was der 40. Santa-Weltkongress im Thema beschloss…

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Sensationeller Akustik-Beweis: Christkind und Weihnachtsmann gibt es wirklich!

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Wie ein Weihnachts-gestresster Vater mit einer genialen Idee seinen beiden Söhnen den Glauben ans Christkind und an den Weihnachtsmann bewahrte.

Wien/Bethlehem/Nordpol, Oktober 2016.  Die Frage, die sich Kinder seit Jahrhunderten zu Weihnachten stellen, scheint jetzt gelöst: Ja, das Christkind (und manchmal auch den Weihnachtsmann) gibt es wirklich! Erstmals konnte aufgezeichnet werden, wie die bisher für fiktiv gehaltenen Weihnachts-Boten in die Zimmer fliegen, Geschenke unter den Baum legen, Kerzen anzünden und das Glöckchen zur Bescherung läuten, während die ganze Familie gebannt im Nebenzimmer wartet.

Gelungen sind diese einmaligen Ton-Dokumente – bestenfalls vergleichbar mit der Entdeckung der Gravitationswellen – dem Wiener Ferenc Papp, einem bislang weihnachtsgeprüften Vater von zwei Söhnen, Feri und Johannes.

Bereits Weihnachten 2015 konnte die Wirkung der xmassound-Files erstmals im
Selbstversuch erprobt werden. Papp: „Alles war perfekt: Der Baum war geschmückt, die Geschenke drapiert und das Zimmer versperrt. Die ganze Familie, Kinder, Mama und Papa, ja sogar die Großmutter standen gespannt vor der versperrten Türe.

„Was dann aber passierte, hatten selbst meine skeptischen Kinder nicht erwartet.“ 

Als es im Wohnzimmer schon heftig rumpelte, fragte meine, damals doch schon hoch in den Siebzigern stehende Mutter leichenblass „Wer ist da drinnen?“ Meine knappe Antwort „Na, das Christkind, wer sonst“, hinterließ eine schwer verunsicherte (Groß)Mutter, die den restlichen Abend nicht mehr ganz zu sich fand, während
die Kinder ehrfürchtig begeistert waren und es gleich herumerzählten.“

Der Trick: Papp hatte sein Handy unter dem Weihnachtsbaum versteckt, wo die mittlerweile kultverdächtigen xmassound-Files zum programmierten Zeitpunkt
für die weihnachtlich exklusive Geräuschkulisse sorgten.

Auf vielfachen Wunsch und um auch allen anderen Familien dieses einzigartige Weihnachtserlebnis zu ermöglichen, werden die xmassound-Files jetzt auch auf www.xmassound.net zum Download angeboten.

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Christkind beliebter als Weihnachtsmann

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Laut “MindTake” erfreuen sich in Österreich Christkind und Christbaum reger Beliebtheit: Zwei Drittel der Österreicher stellen ganz traditionell zu Weihnachten einen Christbaum auf. Den meisten der Christbaumkäufer kommt dabei nur ein echter Baum ins Haus und bei
13 % erleuchtet die langlebigere Kunststoffvariante. Immerhin ein Viertel aller Befragten feiert Weihnachten auch ohne Baum.

Christbaumschmuck wird selten neu gekauft

Die Krönung für den Baum, der Christbaumschmuck, wird in vielen Haushalten am liebten so lang verwendet wie möglich: 52% nehmen, wenn es geht, jede Weihnachten den alten Schmuck und immerhin 46% verschönern ihrem Baum jedes Jahr mit etwas neu gekaufter Dekoration. Händler, die Christbaumschmuck verkaufen, haben es folglich nicht leicht: Jeder Zweite (46%) hat angegeben, selten neuen Schmuck zu kaufen, ein Drittel (32%) besorgt alle 2-3 Jahre etwas neue Dekoration und 19% kaufen jedes Jahr etwas. Die jährlichen Ausgaben für Christbaumschmuck bleiben erwartungsgemäß überschaubar: Fast die Hälfte (49%) gibt unter 21 Euro aus und 42% zahlen zwischen 21 und 50 Euro jährlich für neuen Christbaumschmuck.

Christbaum schmücken: Bei vielen eine Gemeinschaftsaufgabe

In 33% der Haushalte mit Christbaum sind alle Bewohner dafür verantwortlich, neuen Christbaumschmuck zu kaufen und bei einem Drittel (33%) kümmern sich ein oder mehrere Familienmitglieder um die Anschaffung neuer Dekoration für den Baum. Das Schmücken des Christbaums ist bei vielen auch eine Gemeinschaftsaufgabe: Bei 36% der Befragten wird der Baum von allen Haushaltsmitgliedern gemeinsam geschmückt. In 41% der Haushalte sind ein oder mehrere Familienmitglieder für die Dekoration des Christbaumes verantwortlich.

Christkind beliebter als Weihnachtsmann

Weihnachten ist für die ÖsterreicherInnen noch immer das Fest der Familie: 82% feiern Weihnachten mit ihren Angehörigen, und den meisten kommt der Weihnachtsmann dabei nicht ins Haus. 85% werden zu Weihnachten ganz traditionell vom Christkind beschenkt, nur bei 4% kommt der Weihnachtsmann und immerhin 11% der Befragten werden weder vom Christkind, noch vom Weihnachtsmann beschert.

Die Studie wurde von MindTake Research mithilfe des Online-Panels von MindTake Research im Dezember 2015 durchgeführt. Unter Einhaltung bestimmter Quoten wurden repräsentativ für die österreichische Bevölkerung 501 österreichische Internet-NutzerInnen zwischen 15 und 69 Jahren befragt.

Quelle: Mindtake